Neues Museum Berlin Rekonstruktion der Sternensaaldecke
Restaurierungsthematik Stuck
Leistungsinhalte
- Neuherstellung der gekrümmten Gewölberippen mittels
Zugschablonen vor Ort (Stuckgips)
- Verputzarbeiten inklusive Gipsglätte der gekrümmten
Gewölbekappen
- Rekonstruktion der Stuckkonsolen (Formenbau, Abgüsse
etc.)
- Restaurierung und Integration historischer
Wandmalereifragmente in die neu hergestellte Gewölbedecke
- Reinigung sowie Retusche der Wandmalereifragmente
- Neufassung der gesamten Gewölbedecke
Projektmitarbeit freiberufliche Mitarbeit für ARGE Süd-West, Projektleitung Stuck: Dipl. Rest. (FH) Sascha Howahl
Ausführungszeitraum 2008
Objektdaten
"An der Südwestecke des Gebäudes befand sich der
Sternensaal oder Gotische Saal, ein vieleckiger Raum zur Aufnahme kirchlicher
Geräte. Unter dem "gotischen" Gewölbe, das den Raum überdeckte,
verbarg sich eine weitere Eisenkonstruktion - dem Gewölbedruck eines echten
Gewölbe hätten die dünnen, leichten Wände im dritten Geschoss
nicht standhalten können. Verschraubte Winkel verbanden die einfachen Flacheisen
zu einer Rippenstruktur. Dazwischen spannte sich ein Gitter aus feinem Maschendraht,
das verputzt und bemalt wurde. Stüler nutzte die unregelmäßige
Form des Raumes und der Decke, um den schiefwinkligen Grundriss des Museums
zu kaschieren."
Aus: "http://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Museum_(Berlin)#Das_Geb.C3.A4ude,
Stand August 2009"