Kölner Dom, Chorstrebewerk C14 Filiale. Musterfläche zur Konservierung der Werksteinoberflächen
Restaurierungsthematik Stein
Leistungsinhalte
- Reinigung von Mikroorganismen, Kalk. Und Gipskrusten und
löslichen Salzen mittels Zellstoff-Kompressen (Ammoniumkarbonat, Ammoniumbicarbonat,
demin. Wasser)
- Behandlung mit Hexafluorkieselsäure (KEIM-Ätzflüssigkeit)
- Desinfektion
- Erhöhung der Porosität der Oberfläche
- Leichte konsolidierende irkung
- Hydraulische Wirkung auf die Kalkschlämme und damit Verbesserung der
Haftvermittlung
- Auftrag einer Kalkschlämme (6-jähr, Sumpfkalk). Als Füllstoff
diente eine Feinaufschlämmung von in der Farbe geeignetem Sand. Durch die
Feinaufschlämmung konnte auf die Zugabe von Pigmenten, die durch ihre Feinteiligkeit
viel Bindemittel benötigten, verzichtet werden.
- Beschleunigung der Carbonatisierung durch CO2 (Syphon)
ProjektleitungDipl. Rest. Ralph Spies mit Prof. Dr. Ivo Hammer als Seminararbeit für die HAWK Hildesheim; Auftraggeber: Dombauverwaltung Köln,
Ausführungszeitraum 1997
Objektdaten
Die Filiale am Chorstrebewerk des Kölner Domes wurde in den
20er Jahren des 20.Jh. errichtet. Sie besteht aus Muschelkalk.